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Karl Veitschegger 2021/2024 „Globuli“ zum Beten – Rosenkranz
Foto: vivat.de Gebetsschnüre In sehr vielen Religionen gibt es Gebetsketten
oder Gebetsschnüre, bestehend aus einer Reihe von kleinen Kügelchen oder
Knoten, mit deren Hilfe heilige Worte oder Sätze gezählt und meditativ
wiederholt werden. Das kann helfen, sich auf das Heilige einzustimmen. Von Asien nach Europa Unser Rosenkranz hat seine Vorfahren in Asien:
Gebetsschnüre in Hindu-Religionen und im Buddhismus. Der Islam hat sie von
dort übernommen zum Beten der 99 Gottesnamen, die Ostkirche für das
Jesusgebet und schließlich ist dieses Hilfsmittel im Abendland als
Paternoster-Schnur und Rosenkranz angekommen. Christliche Praxis Das heute in der katholischen Kirche übliche
Rosenkranzgebet geht auf eine Vorform zurück, die der Kartäusermönch
Dominikus von Preußen im 14. Jahrhundert in Trier entwickelt hat. Das
Wiederholen bestimmter Worte spielt dabei eine wichtige Rolle. Es ist in
seiner ursprünglichen Intention ein meditatives Gebet und soll nicht
in religiöse Leistung oder in Gebetsgeplapper, vor dem Jesus ausdrücklich
warnt (Mt 6,7), ausarten. Mehr hier: https://karl-veitschegger.at/texte/rosenkranz.htm Seit einigen Jahrzehnten gibt es auch im
protestantischen Bereich die Praxis, Gebetsworte meditativ zu wiederholen (z.
B. Christusrosenkranz): https://www.christus-rosenkranz.de Mein Rosenkranz Ich habe am 22.11.2017 von Papst Franziskus einen
Rosenkranz geschenkt bekommen, den ich als Andenken in Ehren halte und gern
„benütze“. Für mich allein bete ich den Rosenkranz auf verschiedene Weise.
Manchmal wiederhole ich nur einen Satz oder ein Wort, manchmal mache ich
alles ganz katholisch-traditionell. 7. Oktober Das „Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz“,
das zum Gebet ermutigen soll, steht seit 1716 im Römischen Generalkalender,
1913 legte man dieses Gedenken auf den 7. Oktober fest. „Erfunden“ wurde es seinerzeit
aus Dankbarkeit, dass die „Türkengefahr“, die das Abendland kriegerisch bedrohte,
abgewehrt werden konnte. Heute soll es anregen, um Religionsfreiheit, Gerechtigkeit
und Frieden in der Welt zu beten und sich dafür einzusetzen. Karl Veitschegger Zurück zur
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